February 20, 2009 @ 9:51 pm
G1 in da house
Taxman, krieg keinen Schreck: Das G1 mit dem ich die letzten 24 Stunden herumgespielt habe, kam nicht von T-Mobile. Die haben mich erwartungsgemäß ignoriert und jetzt nachdem ich das G1 in den Händen hielt, muss ich sagen: T-Mobile ihr könnt das Ding meinetwegen auch behalten. Ich bin hier zugegebenermassen mit meiner Beurteilung etwas im Zwiespalt und es darf jetzt auch keine ausführliche Analyse der Pro- und Kontras erwartet werden. Zwiespalt deshalb, weil ich eigentlich ein Fan vom Ansätzen wie Android bin und Google bin ich bekannterweise auch eher positiv zugeneigt. Mich stört am G1 auch nicht die Software oder Google, sondern die Hardware an sich, daher meine Mankos in Kürze: Der Bildschirm ist im Vergleich zum IPhone merklich schlechter und kleiner, die Tastatur ist für meine Wurstfinger ungeeignet. Softwaretechnisch gibt es zu bemängeln, das es im eingeklappten Zustand keine vertikale/horizontale Bildschirmanpassung gibt, wenn man das Gerät dreht, es gibt keine Bildschirmtastatur (oder ich habe nicht entdeckt, wie man diese einschaltet) und so muss bei jeder Texteingabe zwingend die Tastatur benutzt werden. Für mich ist das G1 die klare Nummer 2 hinter dem IPhone und definitiv kein IPhone-Killer. Wenn man bedenkt das die ganzen “Innovationen” der einzelnen Handyhersteller im Endeffekt abgekupfert sind und wir ohne Apple vermutlich immer noch mit schlechten J2ME Implementationen minutenlang auf das Starten von schlechten Applikationen warten müßten, kann man vermutlich auch nicht wirklich erwarten etwas neues, etwas spektakuläres in den Händen zu halten. Mal schauen wie sich Android entwickelt, mit der richtigen Hardware sieht das vielleicht wieder alles ganz anders aus.
Artikel die Sie auch interessieren könnten:
Tags: Android, G1, Google, T-Mobile
Kategorie: Anders Permalink
1 Comment »
RSS feed for comments on this post · TrackBack URI
Posted by tAXMAN
February 24, 2009 @ 6:19 pm
Schickst du mir jetzt das Teil? Ich habe nämlich keine Wurstfinger!