September 9, 2008 @ 7:27 pm
Spore und das "kleine" EA Desaster
Als der europäische Vizepräsident von Elektronik Arts, Jens Uwe Intat, vor ein paar Wochen äußerte das – ich zitiere – “der Handel mit gebrauchten Spielen ein großes Problem für den Publisherriesen” darstellt, war klar wohin das zielt: Der Weiterverkauf gebrauchter Spiele ist böse, da der Publisher daran nichts mehr verdient. Anstatt qualitativ gute Spiele zu produzieren und so für die entsprechenden Verkäufe zu sorgen (GTA IV hat es ja bravorös vorgemacht), geht man den Weg der Musikindustrie in Richtung DRM. Die Musikindustrie rudert inzwischen von diesem irrsinnigen und kostspieligen Ausflug zum Teil wieder zurück, doch das interessiert bei EA anscheinend keinen. Lerneffekt gleich Null. Was man zum Zeitpunkt der Äußerung noch für das Geblabbere eines frustierten Managers halten konnte, sollte aber schnell zur Realität werden.
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